Sparen

Arbeitnehmer können in der Steuererklärung etwa 16 Euro der Kontoführungskosten als Werbungskosten angeben, und erhalten diese dann zurück.

Außerdem bieten viele Banken günstige Girokonten an, für Studenten und Schüler gibt es sogar kostenlose Angebote. Allerdings ist hier darauf zu achten, dass ein kostenloses oder extrem günstiges Girokonto häufig an Bedingungen geknüpft ist, da die Banken keinen Verlust machen wollen. Viele dieser kostenlosen Konten laufen hauptsächlich online. Dadurch spart die Bank Personal, weil nicht mehr so viele Filialen benötigt werden. Of werden bei solchen Konten die Zinsen für das Überzeihen des Kontos extrem erhöht, sie können häufig viel höher als 10 % sein. Dies ist ein "Gewinn" für die Bank, da in Deutschland statistisch gesehen viele in den roten Zahlen sind.

Weiterhin ist es eine Tatsache, dass viele Leute nicht gern den Anbieter wechseln, die Banken können also hauptsächlich mit treuen Stammkunden rechnen.

Da die Gebühren niedrig sind, und der monatliche Abzug vom Konto unauffällig vor sich geht, merken viele den Verlust kaum. Auch scheint es unnötig wegen "ein paar Euro" eine große Aktion zu machen. Dabei addieren sich genau diese paar Euro zu den 300 Euro die man bei einem anderen Konto vielleicht sparen würde.

Viele Banken verlangen für ein kostenloses oder extrem günstiges Girokonto ein regelmäßiges Mindesteinkommen. Auch sollte man nicht auf "Lockvögel" hereinfallen, die Prämien oder hohe Verzinsung versprechen. Oft sind die Konditionen schlecht, sobald die erste Werbephase abgelaufen ist.

Man sollte also auf ein umfangreiches Netz von Geldautomaten und die Möglichkeit, kostenlos Bargeld einzuzahlen achten. Außerdem muss man die Zinssätze beachten. Wie hoch ist der Zins wenn ich überziehe? Wie hoch ist die Verzinsung meines Kontoinhalts? Gerade wenn die Bank niedrige oder keine Gebühren erhebt, sind diese Punkte wichtig. Stimmen diese Punkte, kann man sich ruhig auf ein solches Konto einlassen, selbst bei minimalen Kontoführungsgebühren, hat man Geld gespart.